Lackierkabinen – der beste Schutz bei Spritzarbeiten
Für das ordentliche Lackieren ist ein spezieller Raum notwendig. Lackierkabinen sind genau für solche Zwecke entwickelt. Darin kann man ungestört mit Lack- und anderen Beschichtungsstoffen arbeiten, ohne den Arbeitsbereich oder die Werkstatt zu versauen. Dieser Ratgeber zeigt eine paar grundlegende Informationen über Lackierkabinen.
Wie funktionieren Lackierkabinen?
Die meisten Lackierkabinen sind so aufgebaut, dass darin der Lackiervorgang sowie die Trocknung erfolgen werden kann. Die Kabine wird von außen mit Frischluft versorgt. Diese wird durch ein Ventilator in die Kabine geblasen. An der Decke befindet sich in der Regel ein Feinluftfilter, der für die Reinigung der Luft verantwortlich ist. Filter und Heizsysteme sorgen während dem Lackieren für die optimale Luft- und Raumtemperatur. Die gefilterte Luft bewegt sich in der Lackierkabine von oben nach unten und nimmt dabei den Farbnebel mit.
Welche Arten von Kabinen gibt es?
Für Lackierkabinen gibt es verschiedene Bauweisen. Wenn komplette Autos oder Nutzfahrzeuge lackiert werden, dann benötigt man entsprechend große Lackieranlagen. Bauteile einer Serienproduktion werden in der Regel in sogenannten Durchlauf- und Taktspritzkabinen lackiert. Häufig lassen sich Lackierkabinen nicht nur zum Lackieren, sondern auch für Reinigungsarbeiten verwenden. Bei großen Anlagen werden oft zusätzliche Bauteile eingefügt. Auch lässt sich oft die Luftleistung präzise einstellen.
Wer benötigt Lackierkabinen?
Wer kleine Lackierarbeiten zu Hause ausführen möchte, der kann sich eine kleine Lackierbox selbst bauen. In erster Linie soll damit der Garagenboden und die Umgebung vor Farbspritzern geschützt werden. Aber auch für die eigene Gesundheit muss man eine paar Dinge beachten. Größere Lackierboxen werden oft nur von Autohändlern, Werkstätten und Autoaufbereitern benötigt.
Kann man eine Lackierkabine selbst bauen?
Grundsätzlich kann man sich eine Lackierkabine selbst bauen. Es müssen allerdings ein paar Punkte beachtet werden. In erster Linie muss die Kabine zuverlässig abgetrennt sein, damit kein Sprühnebel nach außen dringen kann. Die Verdünnungsdämpfe und der Farbnebel müssen abgesaugt werden. Auch gibt es sogenannte „Wasserwände“, mit denen die Dämpfe und der Nebel gebunden werden können. Ebenfalls sollte man eine Heizung integrieren, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen. In der Regel reicht ein Infrarotheizkörper dafür aus.