Welche Verfahren gibt es beim Laserschneiden?
Je nach Material und Anforderung setzt man beim Laserschneiden unterschiedliche Verfahren ein. Es gibt das Laserschmelzschneiden, Laserbrennschneiden und Lasersublimierschneiden.
Beim Laserschmelzschneiden basiert das Verfahren auf dem Prinzip des Aufschmelzen oder Ausblasen des Werkstoffes. Die Geschwindigkeit des Laserschneiden richtet sich dabei nach der Stärke des Lasers. In der Regel findet das Laserschmelzschneiden beim Trennen von Aluminium- und Nichteisenmetallen seinen Einsatz.
Beim Laserbrennscheiden wird der Werkstoff mit einem sehr starken Laserstrahl auf Entzündungstemperatur gebracht, so dass dieser verbrennt und eine Schnittfuge zurückbleibt. Auch kann das Verfahren mit einem wasserstrahlgeführten Laser unterstützt werden, so dass die Wärmebeeinflussung der Kanten deutlich verringert wird. Hauptsächlich wird das Laserbrennscheiden bei Werkstoffen der Halbleitertechnik und bei dreidimensionalen Schnitten eingesetzt.
Das Lasersublimierschneiden beruht auf dem Verfahren des Verdampfens. Der Werkstoff wird dabei regelrecht verdampft und es bleibt lediglich die Schnittfuge zurück. Dies ermöglicht sowohl organische als auch anorganische Materialien präzise zu schneiden. Die Zuschnitte sind im Anschluss im gratfrei, so dass keine Nachbearbeitung notwendig ist. Das Lasersublimierschneiden kann besonders gut bei Kunststoffen eingesetzt werden.